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In der Form, in der er heute getanzt wird, entstand der Tanz von Pag zur Zeit der illyrischen Renaissance, d.h. in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es ist noch nicht sicher, woher der Grundschritt und der Takt dieses Tanzes stammte, aber man vermutet, dass es eine Mischung verschiedener Stile ist. Die Ursache dieser Mischung findet man in der großen Völkerwanderung im 15. und 16. Jh.. Zu der Zeit kam eine große Zahl von Flüchtlinge auf die Insel, die vor den Türken flohen und die ihre Sitten mitbrachten, die die Form des Tanzes beeinflusste.

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Sonntag 22 Okt 2017
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Archäologische Untersuchungen

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Das Gebiet der Insel Pag ist reich an archäologischen Funden, die sich im großen Bereich von Luna bis Fortica erstrecken. Ebenso ist die Stadt Pag selbst als Ganzes ein sehr interessanter archäologischer Bereich; vor allen Dingen das Gebiet des alten Stadtkerns und der Altstadt, die im 15. Jahrhundert verlassen wurde. In der Bucht Santis wurden Spuren von Schiffbrüchen aus der Zeit der Antike gefunden. Auf dem Meeresgrund des Ortes Kosljun wurden Beweise dafür gefunden, dass es dort einen gut eingerichteten Hafen gab.

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Der älteste Fund aus dem Pager Meeresgrund ist eine Amphore aus dem 3. Jahrhundert v.Chr., die unweit der kleinen Insel Maun entdeckt wurde, westlich von der Stadt Pag. Die Amphore oder Teile der Amphore auf dem Meeresgrund sind Überbleibsel eines Schiffbruches; diese Teile wurden auch am Kap von Prutno gefunden. Einer der interessanteren Funde ist auch eine Steinaufschüttung im Ort Kosljun von welcher man annimmt, dass sie früher einmal Teil des Hafens war. Zu den interessanteren Funden an Land der Insel Pag gehört ein Ziegelofen, der sich nahe dem Ort Dinjiska befindet, auf der rechten Seite der Straße, die nach Zadar führt. Den Worten des Historikers Smiljan Gluscevic zufolge bestand dieser Ofen aus zwei Heizplätzen in Form eines Halbkreises und einem Bereich zum Backen, dessen Form (rund oder eckig) nicht bestimmt werden konnte. Man nimmt an, dass der Ofen ca.3,5 m in die Tiefe reichte.

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Auf dem Gebiet des überschwemmten Ortes Caska wurde, neben zahlreichen Keramikfunden und ähnlichen archäologischen Überresten, auch ein altes Ölgefäß aus Stein gefunden, auf dem Herakles abgebildet ist. In der Pager Bucht fand man Keramikbruchstücke, die aus Nordafrika stammen und die zu einer Gruppe gehören, die als Keramik mit "vertieftem Rand auf der Innenseite" bezeichnet wird; diese stammt aus dem 2.-3.Jahrhundert n.Chr. Auf dem gesamten Gebiet der Stadt Pag sind, sogar an vollkommen unüblichen Orten, beispielsweise am Berggipfel, zahlreiche Keramikbruchstücke vorzufinden. Überreste von schichtenförmiger Keramik befinden sich auch auf dem flachen Meeresgrund auf dem Gebiet von Basace, dem nördlichen Teil der Stadt Pag. Die zahlreichen Keramikfunde zeugen davon, dass es ständige und gute Handelsbeziehungen zwischen Pag und den Häfen Nordafrikas vom 3. Jahrhundert v.Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. gab. Auch die Überreste von Schiffbrüchen, von denen einige untersucht wurden(andere hingegen nicht), beweisen diese intensiven Handelsbeziehungen.

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Auf dem Gebiet der Altstadt entdeckte man Teile megalithischer Fundamente, was zu der Schlussfolgerung führt, dass sich hier der Ort bereits zu Zeiten der Antike befand. Bei Lokunja fand man Überreste von Waffen und Hausgegenständen, die zu der liburnischen Ära gehören. Viele archäologischen Funde in Pag zeugen von der Lebhaftigkeit auf diesen Gebieten, von der Bedeutung, die Pag damals hatte, nicht nur zu Zeiten des Römischen Reiches(Caska) sondern auch vorher, aber auch nachher.

 

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