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Viele Familien aus Pag bewahren noch immer die Volkstrachten der Stadt Pag. Vererbt oder nach älteren Examplaren gemacht, sind sie von großen Wert und sagen viel darüber aus, wie sehr die Pager ihre Bräuche schätzen. Die Volkstracht hat ihren Ursprung in Venedig und ihre ursprüngliche Form ist auch heute noch die selbe. Die Männervolkstracht ist sehr einfach; sie besteht aus einem weißen Hemd, einer weißen Hose und einer schwarzen Jacke.

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Donnerstag 14 Dez 2017
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Die Geschichte der Stadt

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In der Periode von 1443 bis 1474 enstand die Stadt Pag. Wegen der Gefahr vor den Türken, die sich damals bis in das Hinterland von Zadar vorstoßen, begannen die Pager am 18.5. 1443 eine Stadt im Ort, den man Katena nannte, zu bauen. Davor musste Pag zwei mal umsiedeln. Seit der Antikzeit und bis zum Ende des 4. Jahrhunderts befand sich Pag in dem Ort , den man Caska nannte ( lat. Kissa oder Cissa). Nach einem Erdbeben ging Caska im Meer unter, sodass die Pager an eine andere Stelle übersiedelten. Diesen Ort nennt man heute die Altstadt. Im 10. Jh. wurde die Stadt Pag vollkommen urbanisiert; sie besaß Stadtmauern, Türme, Plätze, Kirchen, Kloster, volkstümliche Siedlungen und Paläste. Die Stadtbewohner beschäftigten sich mit Handel, Fischfang, Viehzucht; sie waren Seemänner und Salzerzeuger.
Früheren geschichtlichen Aufzeichnungen zufolge wird der Name Pag zum ersten Mal im 10. Jahrhundert erwähnt. Im Jahr 976 befreite König Stjepan Drzislav Pag von der byzanthinischen Herrschaft und ernannte einen kroatischen Gespan zum Stadtverwalter.

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Wie der Großteil der mediterranen Städte durchlebte auch Pag seine Höhen und Tiefen in der Geschichte. Im Jahre 1192 wurde die Kirche der hl. Maria erbaut, die auch heute noch auf dem Gebiet der Altstadt dominiert. Eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Stadt Pag ist die Erhaltung der Bulle des Königs Bele IV. am 30.03.1244, mit Hilfe welcher der Stadt Pag der Status einer freien königlichen Stadt zukam. Nach dem Erlangen dieses Statuses beschleunigte sich die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Pag.
In Pag beruhte das Leben jahrhundertelang auf dem Kodeks der üblichen Rechte. Die Pager strebten nach Unabhängigkeit für die sie mit allen Rechten kämpften.
Besonders dafür setzte sich Belota Dobrovic ein, ein Pager Richter, der sich im kroatischen Parlament bemühte die Idee einer rechtlichen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Pag aufleben zu lassen.

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Der kroatische König Ludovik I. bestätigte im Jahre 1376 der Stadt Pag das Recht einer freien, königlichen Stadt und verlieh ihr, neben bereits bestehenden Privilegien, auch einige neue.
Im Jahre 1403 verkaufte König Ladislav seinen Teil Dalmatiens (einschließlich der Stadt Pag) an Venedig. Aus diesem Grund gehörte Pag mehrere jahrhundertelang zur Venezianischen Republik.
Im Jahre 1433 erhält Pag städtischen Statut, einen der ersten dieser Art in Kroatien. Mitte des 15. Jahrhunderts entwickelten sich die Türken zu einer immer größer werdenden Gefahr, sodass die Pager am 18. Mai 1443 mit dem Bau einer neuen Stadt begannen und dies dort, wo sich diese auch heute befindet. Urbanistische Lösungen der neuen Stadt respektierten die Prinzipien der damaligen Architektur und des Urbanismus, wobei die Pläne in Venedig gefertigt wurden. An der Ausarbeitung dieser Pläne beteiligte sich Juraj Matejev Dalmatinac, großer Architekt und Bildhauer.

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In einer großen Prozession, in der sie das wundersame hl. Kreuz trugen, zogen die Pager am 18.09.1474 in die neue Stadt. Die Prozession wurde von einem Pager Fürsten angeführt. Anlässlich der Gründung der neuen Stadt wurde eine Urkunde geschrieben in der folgendes steht:
"Im Namen des allmächtigen Gottes und des wahren Vaters, des Sohnes und Hl. Geistes ohne wessen Aufforderung kein Anfang wirklich begangen werden kann, wird einmütig entschieden, dass Pag in den Katene-Hafen verlegt werden soll, zu Ehren Gottes und der seeligen Jungfrau Maria, des Hl. Markus Evangelisten, des Hl. Juraj dem Märtyrer und aller heiligen Gottes. Zu Ehren des alleinigen Herrschers und des Herren Francesco Foscari, den in Gottes Gnaden berühmten venezianischen Dogen sowie der gesamten allmächtigen venezianischen Regierung, unter dessen Schutz auch diese Fundamente, der Frieden und die Sicherheit aller Adeligen und des Volkes dieses Landes und der Insel stehen. In dieser Stadt sollen die Fundamente für Kirchen und Klöster gelegt werden um dort Gottesdienste feiern zu können aber in erster Linie für die Fundamente der Kirche der Hl. Maria. Als Aufseher für ihren Bau wählte der Rat von Pag den ehrenhaften Priester Herrn Vulkozijo Grubonic sowie Blazo Martinic, einen Pager Kanoniker, außerdem Herrn Disman Disevic des verstorbenen Luka und Herrn Blazo Diskovic, der in diesem Buch alle rechtlichen Arbeiten im Zusammenhang mit dem erwähnten Bau aufzeichnen wird, wie z.B. das Geld, das gesammelt, investiert und ausgezahlt wird.
Mit dem Bau der Kirche wurde am Samstag, den 18. Mai 1443 zur 3. Stunde begonnen und den Grundstein segnete der Priester Laurenzius Venerijus, der Bischof von Zadar in Gottes Gnaden und unser Metropolit, all dies begleitet von Feierlichkeit und Gebeten der Priester sowie einer Gruppe aus dem Volk. Daraufhin, in der 4. Stunde, begann der Bau der Stadt, vielmehr des Fundaments des großen Turmes gegenüber des Eingangs. Den ersten Stein legte der Fürst Peter Faletro, den zweiten der Priester Marget und zwar auf die Weise, dass jeder von ihnen in seiner Ecke unterwürfig betete, dass diese Anfänge mit Gottes Macht und Gnade begangen und beendet werden und dass sie bis in alle Ewigkeit beschützt werden. Amen."

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Die kräftigen und mächtigen Mauern, die durch neun Türme verstärkt werden, umrahmten Pag und verteidigten die Stadt vor allen Angriffen. Zu dieser Zeit entwickelten sich wirtschaftliche Beziehungen zwischen Pag und anderen Gebieten und viele Pager verließen die Stadt um in bekannten Universitäten in ganz Europa zu studieren. Trotz der Umsiedlung vergaßen die Pager nicht ihre alte Heimatstadt. Die Franziskaner bauten dort 1589 ihr Kloster. Die Überreste dieses Klosters sind auch heute noch zu sehen. An Mariä Himmelfahrt gehen die Pager in die Altstadt um dort die wundersame Figur der Mutter Gottes der Altstadt anzubeten. In einer feierlichen Prozession wird diese wundersame Statue in die Stadt Pag getragen und in die Chorkirche der Mariä Empfängnis gestellt von wo aus sie erneut am 7. September zu ihrem Heiligtum gebracht wird.

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An der Spitze der Pager Verwaltung stand jahrhundertelang ein Fürst, der von der zentralen Regierung in Venedig bestimmt wurde. Eine wichtige Rolle in der Formierung des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in der Stadt Pag spielten die adeligen Pager Familien, beispielsweise die Familien Misolic, Zorovic, Portade, Jadrulic und besonders die Familie Mirkovic. Ihre Paläste waren sowohl Symbole der Macht und des Reichtums als auch allgemeinen Wohlstands der Stadt Pag. Zu Zeiten der kroatischen Renaissance wächst in Pag das nationale Bewusstsein, sodass die kroatische Volkspartei (HNS) und die kroatische Rechtspartei (HSP) an politischer Bedeutung gewinnen. Bei den Wahlen 1882 erhält die Volkspartei die meisten Stimmen und Bürgermeister wird Nikola Portoda. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Stadt Pag 4700 Einwohner. Danach, vor allen Dingen 1905, nach dem Auftauchen einer Pflanzenkrankheit, die die Weinberge zerstörte, kam es zu einer großen Bevölkerungsabnahme. Viele Pager zogen zu dieser Zeit aus der Stadt weg, hauptsächlich in die USA, nach Kanada und Australien.
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts kam es aufgrund einer Agrarreform zu einer Verkleinerung der Landgüter, die die wirtschaftliche Macht des Adels schwächte, sodass dieser allmählich begann die Stadt zu verlassen. Die Mitglieder großer adeligen Familien zogen nach Italien, Südamerika und ein Teil nach Zagreb, Rijeka und andere Städte Kroatiens. Auch gegen Ende des 2. Weltkrieges (1941-45) kam es zu einer großen Bevölkerungsabnahme (zu dieser Zeit verschwindet der Adel vollständig). Eine Periode sehr schwachen wirtschaftlichen Lebens folgte, die insgesamt 20 Jahre dauerte. Zu Beginn der 60er Jahre des 20.Jahrhunderts entwickelte sich allmählich der Tourismus. Als ein neuer wirtschaftlicher Zweig kurbelte er allgemein die Wirtschaft an, sodass Pag sich über den alten Stadtkern hinaus entwickelte. Es entstehen neue Teile Pags: Vodice, Blato, Murvica, Varos, Basaca, Bosana und Hl.Jelena. Im Jahre 1968. öffnete das moderne Hotel "Bellevue" mit 370 Betten, Strände, Autocamps und Straßen wurden hergerichtet. Pag wird zu einem attracktiven Touristenort. Cafés sowie Diskos und Läden werden eröffnet und es entstehen eine Reihe von Dienstleistungen.

 

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